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Christkindlmarkt Saarbrücken – Geplanter Start wird verschoben

  • 20. November 2021

Der Verkehrsverein Saarbrücken als Veranstalter, die Landeshauptstadt als Ortspolizeibehörde sowie Vertreter der Standbetreiber haben sich gemeinsam darauf verständigt, den für Montag, 22. November, geplanten Start des Saarbrücker Christkindlmarktes vorerst zu verschieben.

„Sobald die neue Corona-Landesverordnung veröffentlicht ist, werden wir sie mit Blick auf unseren Christkindlmarkt bewerten und auf deren Basis gemeinsam mit den Standbetreibern und der Stadt ein abgestimmtes Vorgehen besprechen. Wir werden uns die Zeit nehmen, die notwendig ist, um zu einer  verantwortungsvollen und rechtssicheren Entscheidung zu gelangen“, sagte der 1. Vorsitzende des Verkehrsvereins, Irakli Gogadze.

Irakli Gogadze, 1. Vorsitzender des Verkehrsvereins

Nach den bislang veröffentlichten Presseberichten zu den Ergebnissen der Bund-Länder-Konferenz sowie den Grundsatzentscheidungen der Landesregierung sind Weihnachtsmärkte unter freiem Himmel weiterhin möglich. Demnach soll dies im Saarland nach einem entsprechenden Ministerratsbeschluss unter Einhaltung der 3G-Regelung oder alternativ bei Einführung einer Maskenpflicht zulässig sein.

Dabei soll die saarländische Landesregierung offenbar noch schärfere Regelungen festgelegt haben, als es in den Bund-Länder-Beschlüssen festgelegt worden ist. Gleichzeitig spitze sich die Corona-Lage bundesweit zu.

Irakli Gogadze: „Verkehrsverein, Standbetreiber und die Stadt sind sich einig, dass ein Christkindlmarkt nur unter Bedingungen stattfinden kann, die unseren Gästen größtmögliche Sicherheit bieten. Wir werden mit den Standbetreibern und der Stadt in den kommenden Tagen die Frage erörtern, wie unter Anpassung des
Veranstaltungskonzeptes dieses Ziel erreicht werden kann.“ 

Der Saarbrücker Verwaltungsdezernent für Sicherheit, Sascha Grimm: „Nach den aktuell vorliegenden Informationen zur Rechtslage stünde der geplanten Durchführung des Christkindlmarktes grundsätzlich nichts im Wege. Wir begrüßen es sehr, dass sich Verkehrsverein und Standbetreiber dennoch die Zeit nehmen, um gemeinsam mit der Stadt als Ortspolizeibehörde mögliche weitere Anpassungen des Veranstaltungskonzeptes zu diskutieren, die der aktuellen Pandemielage gerecht werden.“

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Ziel sei es, unter Abwägung der verschiedenen Interessen Lösungsansätze zu erörtern, die sich mit dem Gesundheitsschutz in Einklang bringen lassen. Verkehrsverein und Landeshauptstadt werden über das weitere Vorgehen hinsichtlich der Durchführung des Christkindlmarktes informieren, sobald eine Entscheidung
getroffen worden ist.