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WhatsApp Betrug bringt Blieskasteler Oma um 1.000 € – SO sieht ein solcher Chat aus!

  • 15. März 2022

Seit Mai 2021 gehen bei der saarländischen Polizei Anzeigen bezüglich Betrugsdelikte unter Nutzung des Messengerdienstes WhatsApp ein. In der letzten Zeit mehren sich diese Anzeigen. Die Tatausführungen sind mit denen des sogenannten Enkeltricks vergleichbar. Erst gestern waren die Betrüger wieder erfolgreich. Sie erbeuteten über 1.000 Euro von einer 60-jährigen Frau aus Blieskastel.

Diese noch relativ neue Masche läuft meistens nach folgendem Schema ab:
Die potentiellen Opfer erhalten per WhatsApp eine Nachricht von einer unbekannten Nummer. In dieser geben sich die Kriminellen beispielsweise als Sohn oder Enkel aus und versuchen ihre Opfer durch Vorspielen eines finanziellen Engpasses oder einer Notlage von einer Überweisung zu überzeugen. Hierbei nutzen die Täter die Hilfsbereitschaft der Opfer aus und setzen diese auch durch vermehrte Nachrichten unter Druck.

SO sieht ein typischer Chatverlauf aus: 

Zu Eurer Sicherheit solltet Ihr folgende Tipps beachten – Bitte auch an Oma und Opa weitergeben:

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  • Lasst Euch sich nicht unter Druck setzen!
  • Seid vorsichtig mit der Veröffentlichung persönlichen Daten, wie zum Beispiel der Handynummer – im Internet!
  • Seid misstrauisch, wenn Euch jemand von einer unbekannten Nummer schreibt und sich als Verwandter ausgibt. Ruft den Verwandten unter der Ihnen bekannten Nummer an, um sicherzugehen!
  • Das eigene WhatsApp-Profilbild kann den Tätern Hinweise über das Alter liefern. Dadurch erfahren die Täter, ob sie ihre potenziellen Opfer als “Oma” oder “Opa” anschreiben müssen. In den Privatsphäre-Einstellungen von WhatsApp, könnt Ihr auswählen, wer das eigene Profilbild sehen darf!
  • Wenn Überweisungen bereits veranlasst wurden, kontaktiert unverzüglich das Geldinstitut, um die Zahlungen rückgängig zu machen!
  • Sichert den Chatverlauf und erstattet Anzeige bei Eurer zuständigen Polizei!