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Hohe Impfbereitschaft bei St. Ingberter Flüchtlingsfamilien

  • 8. Dezember 2021

„Impfen“ und „Boostern“ gehören sicher zu den ersten Wörtern, die neu angekommene Flüchtlinge in Deutschland lernen müssen. Ob und in wie weit sie in ihren Herkunftsländern mit dem Corona-Virus und der Impfkampagne in Kontakt gekommen sind, ist sicherlich von Familie zu Familie unterschiedlich.

Herr AL HUSSEIN und Frau AL RAMADAN mit ihren Kindern – Bild: Stadtverwaltung St. Ingbert

Doch gerade was dieses Thema betrifft, haben sich die Flüchtlingsfamilien, die in St. Ingbert leben, hervorragend integriert. „Die Bereitschaft, sich impfen zu lassen, ist hoch und die Impfquote ist mit rund 70 Prozent genauso hoch wie der Durchschnittswert im Saarland. Die meisten Familien sind sich bewusst, wie dringlich die aktuelle Situation ist. Sie tun alles, um sich und andere zu schützen“, erzählt Mike White, zuständig für die Abteilung „Familie und Soziales“ bei der Stadt St. Ingbert. Vor allem die Frauen seien hoch motiviert und wünschen sich eine schnelle Impfung bzw. Auffrischung für sich und ihre Familien.

Frau OSKAN – Bild: Stadtverwaltung St. Ingbert


„Etwa 10-15 Prozent sind immer noch gegen das Impfen oder können sich aufgrund gesundheitlicher Gründe nicht impfen lassen und zu etwa 15 Prozent haben wir noch keine Informationen.“ Und genau bei diesen Menschen setzt sich die Stadt besonders ein: Die Mitarbeiter der Abteilung nehmen zu jeder einzelnen Familie per Telefon oder persönlich Kontakt auf, um sie aufzuklären und zum Impfen zu überzeugen. „Hier gilt es vor allem, die Sprachbarriere zu überwinden. Ist diese Hürde erst einmal genommen, ist das Verständnis in der Regel sehr hoch“, freut sich Mike White. Als Zeugnis der hohen Motivation und Anregung für andere haben die Mitarbeiter der Stadt eine kleine Galerie der Impf-Fürsprecher unter den St. Ingberter Flüchtlingen erstellt.

Herr ATAYA – Bild: Stadtverwaltung St. Ingbert