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5.500 demonstrierten in Saarbrücken erneut gegen Impfpflicht und Coronabeschränkungen

  • 16. Januar 2022

Heute (16.01.2022) fand in Saarbrücken erneut eine angemeldete Demonstration unter dem Motto “Wir sagen nein zur Impfpflicht. Wir wollen keine Zweiklassengesellschaft.” statt. Ca. 5.500 Bürgerinnen und Bürger nahmen an der Versammlung mit Aufzug durch die Innenstadt Saarbrücken teil.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich um 15:00 Uhr auf dem Landwehr-platz. Der angemeldete Demonstrationszug startete mit ca. 3.000 Personen gegen 15:25 Uhr und führte durch die Innenstadt in Richtung Wilhelm-Heinrich-Brücke. Von dort aus ging es über die Saaruferstraße und Luisenbrücke zum Vorplatz des Congresszentrums.

Auf dem Weg dorthin war ein weiterer reger Zulauf bis auf ca. 5.500 Menschen festzustellen. Um den Aufzug sicher durch die Saarbrücker Innenstadt zu führen, mussten zeitweise verschiedene Straßenabschnitte gesperrt werden, u.a. auch die Autobahnabfahrten im Bereich der Wilhelm-Heinrich-Brücke. Dadurch kam es in Saarbrücken zu geringfügigen Verkehrsbeeinträchtigungen des Fahrzeug- und Saarbahnverkehrs.

Symbolbild – Bild: Privat

Die Einsatzkräfte des Landespolizeipräsidiums schützten die Kundgebungen, begleiteten den Demonstrationszug und trafen Verkehrsmaßnahmen im Umfeld der Aufzugstrecke. Vor dem Congresszentrum in der Hafenstraße fand bis ca. 18 Uhr dann die Abschlusskundgebung statt, bevor die Veranstaltung beendet wurde. Der Großteil der Versammlungsteilnehmerinnen und -teilnehmer war dem bürgerlichen Spektrum zuzuordnen, welche ihren Unmut wegen der geltenden Regelungen und Planungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zum Ausdruck brachten.

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Unter die Demonstranten mischten sich auch kleinere Gruppierungen der rechten und linken Szene sowie Fußballfans, ohne dass es zu Problemen kam. Zwar wurden phasenweise Abstände unterschritten und Masken abgenommen. Allerdings hielt der Großteil der Versammlungsteilnehmer  die durch die Versammlungsbehörde erteilten Auflagen ein.

Im Bereich eines Parkhauses in der Nähe der Abschlusskundgebung kam es zu einem Einschreiten der Polizei. Ein 59-Jähriger versuchte, eine Drohne zu starten und wurde daran von Polizeibeamten gehindert. Nach Überprüfung und Belehrung über die Rechtslage ist er von der Örtlichkeit verwiesen worden, da das Überfliegen einer Versammlung mit einer Drohne wegen der damit verbundenen Gefahren nicht zulässig ist.